Guter Formtest für Laufveranstaltungen nach der Pandemie

Drei Läufer der Altenrheiner Laufabteilung liefen am Samstag ihren eigenen Hamburg-Marathon. Nachdem die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie vom 25. April auf den 12. September verschoben wurde, testeten sie ihre Form.

Michael te Wildt war schon siebenmal, Andrè Guthier-Geier viermal beim Hamburg-Marathon am Start. Beide wären auch diesmal im April gelaufen, mussten aber nach der Marathon-Absage wegen der Corona-Pandemie umdisponieren. Sie entschieden sich für einen Ersatzlauf und luden den Vereinskollegen Klaus Schmidt ein, mit ihnen am 5. Juni auf einer Ersatzstrecke rund um Rheine den Marathon zu laufen.

Start und Ziel war der Sonnenwinkel in Dreierwalde. Um 9:30 Uhr erfolgte der Start. Die Strecke führte über Kanalhafen, Rodde, Bevergern nach Elte, wo bei Kilometer 16 die erste Verpflegungsstation bei den Eltern von André Guthier-Geier eingelegt wurde. Weiter ging es über Mesum und Hauenhorst auf den Waldhügel zur zweiten Verpflegungsstation bei Kilometer 26 beim Vereinskollegen Sven Schmidt. Hier stieg Klaus Schmidt aus dem Rennen aus. Das schwül-warme Wetter und einige fehlende Trainingskilometer in der Corona-Zeit machten es ihm unmöglich, weiter mitzulaufen.

Michael te Wildt und André Guthier-Geier setzten den Lauf fort. Sie liefen vom Waldhügel hinunter zur Ems und folgten dieser bis zur Delsenbrücke. Hier musste bei Kilometer 35 Michael te Wildt das Rennen beenden. Auch ihm fehlten lange Trainingseinheiten während des Lockdowns in den letzten sieben Monaten.

André Guthier-Geier setzte den Lauf fort und lief die letzten sieben Kilometer allein durch den Altenrheiner Brook in Richtung Ziel nach Dreierwalde. Hier hatte Tochter Milla einen dicken bunten Zielstrich auf die Straße gemalt und empfing ihren Papa jubelnd nach 42,195 Kilometern. Seine Zeit betrug 4:33 Stunden. Er war mit seiner Leistung sehr zufrieden. Zufrieden waren auch Michael te Wildt und Klaus Schmidt, die ihn eine lange Wegstrecke begleiten konnten.