Melanie Germann gibt mit Kinderwagen Gas

 17 Läuferinnen und Läufer der Altenrheiner Laufabteilung starteten am dritten und vierten Adventswochenende sternförmig zu Solo-Weihnachtsläufen unter dem Motto: „Wer läuft, hat schon gewonnen!“

Aufgrund der Corona-Pandemie lief man einzeln oder zu zweit auf unterschiedlichen Strecken. Die Länge und das Tempo des Laufs konnte jeder selbst bestimmen. Fotos und Eindrücke postete man in die große Altenrheiner Läufer-Whats-App-Gruppe. Dadurch entstand trotz der Corona-Einschränkungen ein Gemeinschaftserlebnis.

Heike Weidemann testete ihre Ausdauer und lief rund um Rheine 32 km in 3:03 Stunden. Melanie Auffenberg absolvierte eine 21,1 km lange Halbmarathonstrecke auf einem Rundkurs zwischen dem Rheiner Stadtgebiet und Mesum in 1:42 Stunden.

Die anderen Altenrheiner Teilnehmer wählten ein ruhigeres Tempo für ihre Weihnachtsläufe. Markus Wolff lief 20,5 Kilometer im Bentlager Wald in 1:52 Stunden, Guido Wilke 18,5 Kilometer im Fichtenvenn und in Elte in 1:42 Stunden. Bernd Brinkhues war ebenfalls im Rheiner Südraum unterwegs. Er war für 16 Kilometer 1:36 Stunden unterwegs. Otto Reeker lief 16,5 km auf dem Bahnradweg vom Stadtteil Schleupe bis hinter den Offlumer See in Neuenkirchen und war nach 1:41 Stunden zurück.

Manfred Ricklin und Vitali Schmit joggten 13 Kilometer im Bentlager Wald. Marietheres Rudolph-Meier war 15 Kilometer auf einer anspruchsvollen Strecke im Teutoburger Wald unterwegs. Harry Busch lief 10 Kilometer im Stadtteil Schleupe,

Pavel Evstratov absolvierte drei Weihnachtsläufe mit Strecken zwischen 10 und 21 Kilometern rund um Mesum. Melanie Germann war mit ihrer Tochter Marisa im Kinderwagen 15 Kilometer auf der SCA-Trainingsstrecke im Altenrheiner Brook unterwegs. Dabei verblüffte die Mama viele Spaziergänger mit einem Kinderwagentempo von 12 km/h.

Birgit Bölker machte einen Lauf über 15 Kilometer entlang der Ems. Robert Burmeister lief 15 Kilometer im Bentlager Wald. Eddy Tepe joggte 16 Kilometer in Altenrheine und Dreierwalde. Reinhardt Wildt absolvierte einen Lauf über 18 Kilometer am Dortmund-Ems-Kanal. Hagen Schossig war 17 Kilometer im Bereich Dreierwalde, Hafen Venhaus und Altenrheine unterwegs.

Die mit einer Weihnachtsmütze bekleideten Altenrheiner Läuferinnen und Läufer verbinden mit ihren sternförmigen Weihnachtsläufen den Wunsch an alle Menschen auf ein frohes Weihnachtsfest, Gesundheit, Zufriedenheit und Zusammenhalt in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie.

Sie wollen sich auch im Jahr 2021 während der Corona-Zeit durch viele Sololäufe fit halten. Dazu werden sie allein zu Winter- und Frühlingsläufen starten, über die sie digital in die Whats-App-Gruppe berichten und Bilder posten werden.