Versmold wird den Triathleten des SC Altenrheine länger in Erinnerung bleiben. Beim ersten Start in der Verbandsliga waren Pech und Wetter für die SCler die bestimmenden Themen. Die Premiere fiel mit dem 17. Platz in der Verbandsliga nur mäßig aus.

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Der Triathlon in Versmold ist den Dreikämpfern aus Altenrheine aus den letzten Jahren gut als tolle Veranstaltung bekannt. Im Hallenbad kann man sehr gut die 500 Meter schwimmen, auf den drei Radrunden lassen sich die 22 Kilometer abwechslungsreich absolvieren und die fünf Laufkilometer durch den Versmolder Park sind meist ein Genuss. „In Versmold hat der Triathlon 2019 seine Bewerbung als Wintersport abgegeben. Sechs Grad Außentemperatur, Regen- Graupel- und Hagenschauer. Das hätte auch die Beschreibung eines schlechten Wintertags sein können“ resümiert Ralf Uhlenbruch den Wettkampf. Nach dem Aufstieg aus der Landesliga war schon im Vorfeld klar, das beim ersten Start in der Verbandsliga 2019 das Wetter das beherrschende Thema sein wird. Die Taschen der Athleten waren dicht gepackt mit warmer Bekleidung.

Nach dem Auftakt im warmen Bad ging es raus in die Wechselzone. Christian Dobrzinski führte die SCA-Mannschaft fast geschlossen vom Schwimmen zum Radfahren. Sonst herrscht beim Wechsel Minimalismus vor, Helm auf, Rad nehmen und auf die Radstrecke. Jeder Bekleidungswechsel ist Zeitverschwendung. Bei den extrem kühlen Temperaturen mutierte die Wechselzone zur Umkleidekabine. Mit Mütze, Handschuhen und so mancher Wintersportjacke versuchten sich die Aktiven gegen die niedrigen Temperaturen zu wappnen. Auch auf dem ersten Kilometer lag Sebastian Dobrzinski noch an der vereinsinternen Spitze. Doch nach nur einem Radkilometer schied er mit einem kapitalen Raddefekt aus. Auf der Radstrecke schlug die Stunde von Christian Wesendahl. Mit viel Druck fuhr er durch das Feld der Verbandsligisten. Auch auf der Laufstrecke zeigte er gute Leistungen und lief nach 1:11:28 Stunden als 35. ins Ziel. Ralf Uhlenbruch erwischte vor allen Dingen beim Rad fahren nicht den besten Tag. Als 50. beendet er nach 1:13:35 Stunden das Rennen. Erst auf der Laufstrecke wurde es Thorsten Asche wieder ein wenig warm. Mit viel Elan lief er die fünf Laufkilometer und konnte noch einige Konkurrenten überholen. Als 64. der Verbandsliga stand er nach 1:18:29 Stunden in der Ergebnisliste. Vielleicht gerade wegen der extremen Bedingungen war der Wettkampf ein echtes Erlebnis.

Da der SCA nur drei Athleten in die Wertung bringen konnte platzierte er sich nur auf dem 17. Rang. In Steinbeck greifen die Altenrheiner dann bei sommerlichen und triathlontauglichen Temperaturen dann wieder erfolgreich an.