Fünf Altenrheiner erreichen zufrieden das Ziel beim 44. Berlin-Marathon

BERLIN. Ein Quintett hat den SC Altenrheine am vergangenen Sonntag erfolgreich beim 44. Berlin-Marathon vertreten. Dabei gelang es Melanie Germann, Michael Brüning, Harald Busch, Hagen Schossig und Paul Nienhaus, die für Hobby-Läufer magische Grenze von vier Stunden zu unterbieten.

Die beste Zeit erreichte Michael Brüning, der sich 30 Jahre nach seinem Marathon-Debüt in Berlin erneut der Herausforderung stellte, 42,195 Kilometer in den Straßen der Hauptstadt zu absolvieren. Am Ende standen 3:12:47 Stunden auf der Uhr, als er die Ziellinie 300 Meter hinter dem Brandenburger Tor überquerte. „Mehr war heute nicht drin“, meinte der Spitzenläufer des SCA, der in der Vergangenheit schön öfter die Drei-Stunden-Marke unterboten hatte, in diesem Jahr aber nicht so intensiv hatte trainieren können.

Die zweitbeste Zeit der SCA-Teilnehmer verbuchte Harald Busch mit 3:24:47 Stunden. „Probleme mit der Oberschenkelmuskulatur haben mich etwas gebremst“, bilanzierte Busch. Neun Minuten später erreichte Hagen Schossig nach 3:33:19 Stunden das Ziel und blieb damit im Rahmen des selbstgesteckten Ziels.

Als einzige Frau aus den Reihen des SCA gab Melanie Germann ihr Berlin-Debüt. Nach 3:49:23 Stunden beendete sie ihren dritten Marathon insgesamt und zeigte sich am Ende zufrieden, das Ziel trotz einiger Probleme mit den Knien sicher erreicht zu haben.

Paul Nienhaus komplettierte das SCA-Ergebnis mit einer Zeit von 3:58:46 Stunden. Bei seinem 13. Berlin-Start lief er die komplette Distanz mit seinem Trainingspartner Markus Brüning (LG Rheine-Elte). Am Ende überquerte das Duo zeitgleich die Ziellinie und freute sich diebisch, dass die Renntaktik aufgegangen war und die Vier-Stunden-Marke „geknackt“ war.

Insgesamt war für die SCAler, von denen sich der überwiegende Teil einer Reisegruppe des SV Alemannia Salzbergen unter der bewährten Leitung von Elfriede Knoche angeschlossen hatte, die Teilnahme am größten deutschen Marathon ein beeindruckendes Erlebnis. Zwar durchkreuzte das nasskalte Wetter die Weltrekord-Ambitionen auf dem als schnellste Strecke der Welt geltenden Rundkurs – für die Altenrheiner war es aber eine große Ehre, auf den Spuren des Siegers Eliud Kipchoge unterwegs gewesen zu sein, der in 2:03:32 Stunden, der drittschnellsten jemals in einem offiziellen Marathon-Wettkampf gelaufenen Zeit, gewonnen hatte.